Der Mischer

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Nochmal mischen!
Sie waren noch sehr klein, die Palazzi und die Teatro, die Fiumi und die Strade, aber sie kamen rasch näher und wir würden bald eintauchen in das Modegetümmel der Via Monte Napoleone und der Via Manzoni und ein Schlager rotierte dabei in meinem Kopf und er ging etwa so: Flieg solang du träumen kannst, hab? vor Träumen keine Angst und ich summte ihn vor mich hin und Juli machte mit. ...

aus "Nichts ist unmöglich"
von Reinhart Hummel (Autor)

sondern daß sie nur gültig werden kann, wenn man wegen der taktischen Erfolge aus diesem oder jenemGrunde ohne Sorgen ist. Um uns hier mit wenigem verständlich zu machen, wollen wir nur daran erinnern, daß ...

aus "Vom Kriege"
von Carl von Clausewitz (Autor)

Lächelnd schlug sie mit der Hand auf das Laken. "Leg dich hin." "Willst du mich nicht ans Bett fesseln?", fragte er ungläubig. "Du bist nicht offiziell in meinen Diensten, nur weil wir einmal miteinander gespielt haben", erklärte sie und zog ihn zu sich. "Falls du mir dienen möchtest, musst du dich erst beweisen. Dann erst werde ich dich auf dem kalten Fußboden schlafen lassen, ohne eine Unterlage, nackt und allein. Solltest du mir gefallen, würde ich dich nach langen Prüfungen in mein Bett holen und fesseln, dich nachts benutzen, wenn ich Lust dazu hätte, und dir ohne Vorwarnung Klammern an die Nippel setzen, um dich schmerzvoll zu wecken. Aber meiner Aufmerksamkeit musst du dich als würdig erweisen. Es ist nicht einfach eine Herrin zu finden, besonders eine, der du dich aus vollem Herzen unterwirfst. Sex ist eine Sache, Hingabe ein andere. Denke über meine Worte nach. Und nun schlafe. Du brauchst Ruhe." Galatea schloss die Augen, spürte, wie er sich hin und her wälzte, bis sie einschlief. Ihr Schlaf war tief und fest wie schon lange nicht mehr. Sie träumte nicht oder konnte sich am nächsten Morgen zumindest nicht daran erinnern. Wach und zufrieden reckte sie sich ...

aus "Demütig"
von Cosette (Autor)

Fünf Minuten später stand sie barfuß draußen, streckte ihre Arme weit aus und sog den aufregend fremden Duft tief insich hinein. Der erste Apfelsinenbaum meines Lebens! Zum ersten Mal Süden pur! Beim Frühstück auf der Terrasse fühlte sie sich wunschlos glücklich und geborgen. In Haus und Garten habe ich jetzt schon meinen Anker ausgeworfen, dachte sie. Und von diesem sicheren Hafen aus kann ich während der nächsten Tage auf Entdeckungsfahrt gehen, mir in immer weiter gezogenen Kreisen die Umgebung erobern. Das Gefühl wunschloser Geborgenheit hielt an, als sie anschließend noch einmal in Ruhe und nun bei Tageslicht durch die Räume schlenderte. Dabei entdeckte sie einen im Wandschrank verstauten Fernsehapparat, außerdem zusätzliche Wolldecken, einen Haarfön und viele andere Dinge, die das Leben in dem Haus noch komfortabler machen würden. Einen Schlüssel fand sie allerdings nicht. Während ihres Rundgangs hatte Anne krampfhaft versucht, die verschlossene Tür zu ignorieren. Schließlich stand sie jedoch mit zusammengepressten Lippen davor, rüttelte an der Klinke, versuchte durchs Schlüsselloch hineinzusehen und konnte nichts erkennen ...

aus "Ach, dein Lachen, Lorelai"
von Dagmar Scherf (Autor)

Nochmal mischen!