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Recht auf Ineffizienz. Orientierung und Lebenssinn im Kapitalismus: Ein Zeitporträt von Henning Schramm (Autor)

Recht auf Ineffizienz. Orientierung und Lebenssinn im Kapitalismus: Ein Zeitporträt

von Henning Schramm (Autor)

Preis: ab 6,50 €

(inkl. MWSt, zzgl. Versand)

Erscheinungsdatum: 20.10.2008

Verlag: Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, edition octopus, Münster

ISBN: 3865821952

Seiten: 134

Schlagworte: Gesellschaft, Finanzkrise, Kapitalismus, Markt, Marktliberalismus, Mediengesellschaft, Sinnkrise

Genre: Sonstiges

Kurzbeschreibung

Das Buch hat durch die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise neue, erschreckende Aktualität gewonnen. Es deckt die sich bereits seit langer Zeit anbahnende Entwicklung auf und öffnet den Blick auf die Folgen des Turbokapitalismus für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Kapitalinteressen und die Ökonomisierung aller Lebensbereiche beherrschen zunehmend die gesellschaftlichen Handlungsfelder. Die Prinzipien der freien Markt-Wirtschaft durchdringen die Gesellschaft und verwandeln diese in eine Markt-Gesellschaft. Erfolg wird in der vom Markt beherrschten Gesellschaft zum maßgebenden Kriterium und Orientierungspunkt in der personalen Entwicklung. Die Würde und das Glück des Menschen sowie die Frage nach dem "guten Leben" verlieren dagegen im gegenwärtigen, ökonomisch geprägten gesellschaftlichen Bewusstsein an Gewicht.

Auf diesem Hintergrund entfaltet der Autor ein kritisches Zeitporträt der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Er analysiert die mittelfristig vorhersehbaren Auswirkungen einer ungesteuerten kapitalistischen Entwicklung für den Einzelnen und die Gemeinschaft.

Der Autor plädiert für ein "Recht auf Ineffizienz" und sieht darin einen wichtigen Schritt, die funktionalen Fesseln, die den Menschen zum 'homo oeconomicus' degradiert haben, abzustreifen. Die Abkehr vom funktionsgerechten, effizienzgesteuerten Menschenbild, die gesellschaftliche Gewährung zwangfreier Handlungsräume und Muse würden nicht nur die sinnstiftenden Potenziale des Menschen fördern, sondern auch den Weg, so die These des Autors, in Richtung auf eine Gesellschaft öffnen, in der die schöpferischen Lebenskräfte an Gewicht gewinnen würden.

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